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Die vermittelte Gesangstechnik
ist eine Methode der Stimmbildung, die auf der alten italienischen Belcanto-Gesangstechnik
vor der Enstehung der Oper beruht. Sie wurde mit Erkenntnissen aus der Stimmtherapie
und der Medizin zu höchst effektiven Übungen weiterentwickelt.
Ziel ist die Entwicklung der natürlichen, gesunden Singstimme, die ein
müheloses und freies Singen ermöglicht und die zuverlässige Grundlage bildet für eine
größere Repertoireauswahl in jeder gesanglichen Stilrichtung. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Entwicklung von soliden, bruchlosen Registerübergängen (Passaggi bzw. Bridges) und insbesondere der Festigung der Mischstimme (Mix) als Verbindung zwischen Brust- und Kopfstimme. Das Ergebnis ist eine ausgeglichene und klangvolle Tonproduktion über einen großen stimmlichen und dynamischen Umfang bei freier Atmung, entspanntem Kehlkopf und natürlicher Stimmanpassung über die verschiedenen Register. Vor allem in den USA werden auch klassische Sänger mit dieser Technik ausgebildet, die neben der leichter erreichbaren Höhe auch zu mehr Brillianz und Spachverständlichkeit im klassischen Gesang führt. Hajo B. Belton unterrichtet in Frankfurt ausschließlich Rock-, Pop- und Jazzsänger und Sängerinnen. Aus seinem Erfahrungsbereich ist er mit dem erforderlichen Repertoire und dessen Klangästhetik bestens vertraut. Seine Schüler wissen dieses Verständniss und Wissen um die vielen kleinen Tricks aus der Profiwelt dieser Gesangsstile im Gesangsunterricht sehr zu schätzen. Bei Lehrern mit rein klassischen Repertoire und klassischer Klangästhetik sind sie meist auf Unverständniss und Unwissen um Übungen für Ihre klanglichen Bedürfnisse gestoßen. |
